Abschied von Herrn Direktor Köllemann an der Grundschule Plaus

Mit einer kleiner Feier, dem Lied „Hand in Hand“, berührenden Dankessätzen und Blumen verabschiedeten die Kinder, Lehrpersonen, sowie Schulreferentin und Bürgermeister von Plaus Herrn Direktor Köllemann in den Ruhestand.

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Sonja Reinstadler

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Schulabschlussgottesdienst der Grundschule Plaus

Ein großer Samenbaum wurde als Zeichen der vielen Samen, die im Laufe des Schuljahres aufgegangen sind, in die Kirche hineingebracht. Mit Dankes- und Lobesworten sowie Liedern wurden die Kinder in die Ferien entlassen.

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Sonja Reinstadler

Abschlussbericht zum Projekt „Eigenständig werden“ „Bewegung, Koordination, Gleichgewicht“ durchgeführt in den Klassen 2A/B/C der GS Naturns

 

  • Was sollten Schüler am Ende der Schule gelernt haben?

„Sie sollten wissen, wer sie sind und mutig Dinge anpacken, ohne Angst vor Fehlern zu haben. Weiters: kommunizieren und Empathie entwickeln. Auch Meditation, also wissen, wie man in die Stille kommt.“                                                                         (Margret Rasfeld)

Im Schuljahr 2017/18 führten die Klassen 2 A/B/C die Projekte „Eigenständig werden“ mit der Projektbegleiterin Frau Annalies Tumpfer vom Pädagogischen Beratungszentrum Meran/Schlanders, Bereich Innovation und Beratung und das Projekt „Bewegung, Koordination, Gleichgewicht“ mit dem Zirkuspädagogen Herrn Josef Marmsoler durch.

Ziel des ersten Projektes, das sich über das gesamte Schuljahr erstreckte, war es, den Kindern mit Hilfe des wissenschaftlich gestützten Unterrichtsprogrammes „Eigenständig werden“ Möglichkeiten zu bieten, Lebenskompetenzen wie Selbstwahrnehmung und Selbstwert, Einfühlungsvermögen und Achtsamkeit sowie gewaltfreie Kommunikation zu entwickeln.

Anhand verschiedenster Übungen und Methoden versuchten wir die Kinder für diese Thematiken zu sensibilisieren, sie Erfahrungen mit ihrem eigenen Sein und Handeln machen zu lassen und ihre Äußerungen und Handlungen in gewissen Situationen bewusst zu überdenken und andere Verhaltensweisen anzustreben. Das Ziel eigenständig zu werden, konnte natürlich nicht erreicht werden, da es sich hierbei um einen langfristigen Prozess handelt, den wir auch in den kommenden Schuljahren im Auge behalten werden.

Einen weiteren Themenschwerpunkt in Bezug auf die Entwicklung von Lebenskompetenzen beinhaltete das Projekt „Bewegung, Koordination, Gleichgewicht“, das von Herrn Josef Marmsoler in Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen vorbereitet und durchgeführt wurde.

Dabei handelte es sich um eine Projektwoche, die zum Ziel hatte

  • die Freude an der Bewegung zu fördern
  • Koordination, Konzentration, Reaktion und Gleichgewicht zu verbessern
  • Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken

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Täglich hatten die Kinder eine Einheit in der Turnhalle, in die Herr Marmsoler die Kinder gekonnt mit spielerischen Übungen, konzentrationsfördernden und lustigen Ideen heranführte.

Jede Einheit begann mit einer Begrüßung, die jedoch nicht im herkömmlichen Sinn zu verstehen war! Der Gruß „guten Morgen“ musste nämlich reihum rückwärts in Silben aufgesagt werden: gen- Mor- ten- Gu; eine Höchstleistung für das Gehirn!

Weiter ging es immer mit Musik, zu der sich die Kinder frei bewegen sollten. An den ausgelassenen Bewegungen war die Freude der Kinder zu erkennen.

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Eine wichtige Rolle maß Sepp Marmsoler der Wirbelsäule bei, die, wie er den Kindern zu sagen pflegte, immer mit ihnen spricht. Sie will gestreckt, gelockert und verwöhnt werden und das, indem sich der Körper in möglichst vielseitigen Bewegungen ihrer annimmt.

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Besonderen Spaß bereitete den Schülern das Üben mit dem Hula- Hoop- Reifen. Gar einige wussten zu Beginn nicht, wie sie den Reifen zum Drehen bringen und dabei auch noch um die Taille kreisen lassen sollten.

Zum Schluss gelang es einigen sogar dabei zwei Bälle in der Luft zu jonglieren.

Durch die Stärkung der Selbstsicherheit und des Vertrauens in das eigene Können, den Mut und die Kraft konnte augenscheinlich das Selbstbewusstsein gefördert werden, was sich beim Balancieren auf dem Balken, beim Turnen mit den Ringen oder beim Laufen durch das schwingende Seil zeigte.

Nur zögerlich trauten sich manche Kinder anfangs an die Übungen am Balken heran. Unter genauer Anleitung und aufmerksamer Beobachtung wagten alle die Übungen und staunten oft nicht schlecht über die eigenen Fähigkeiten und Geschicklichkeiten.

Durch die lockere, kompetente und überaus motivierende Art von Sepp und dadurch wie er die Zeit mit den Kindern gestaltete, verging die Projektwoche schneller als allen lieb war.

Am letzten Tag unserer Projektwoche waren alle Eltern zu einer Mitmachstunde eingeladen. Zum einen konnten sie dabei bestaunen, was ihre Sprösslinge in dieser Woche alles gelernt hatten, zum anderen ergab sich auch für sie als Erwachsene die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Kindern, das eine oder andere Bewegungskunststück auszuprobieren.

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Doris Bertagnoll

Nikolaus – wir feiern dich!

Alle Kinder bekommen Nikolausgeschenke – sie bekommen sie zu Hause, bei der Oma, oder… und anderswo!
Warum also AUCH NOCH IN DER SCHULE?
Nach dem Motto : „w.w.w. – wirkliche wahre ( weihnachtliche) Werte“ feiern wir in der GS Plaus anders.
Mit allem Kindern in allen Klassen wurde vereinbart, dass sie von ihrem Nikolaussäckchen etwas in die Klasse mitbringen sollten. Das taten sie dann auch. Einige waren sehr großzügig; andere hatten weniger mitgebracht.
Nachdem wir in der Religionsstunde eine der vielen Nikolausgeschichten, in der es um das Teilen und das heimliche Verschenken ging, besprochen und gelesen hatten, legten wir alle unsere Gaben zusammen. Von der Religionslehrerin kam dann die Frage:“ Wenn Nikolaus jetzt hier wäre, was würde er mit diesen ganzen Süßigkeiten tun?
Die Kinder verstanden sehr schnell: TEILEN, VERSCHENKEN! Ja gut – wem? Sogleich entstand eine Eigendynamik:“Wir könnten der 3. Klasse Säckchen machen und sie ihnen vor die Tür legen, dann weglaufen, uns verstecken und zuschauen wie sie sich freuen!“
Gesagt, getan! Kleine Säckchen mit Süßigkeiten aller Arten wurden gestaltet und dann heimlich vor die Klassentür gelegt, geklopft, weggelaufen, sich versteckt und zugeschaut wie sie sich freuen. Erlebnis pur!
Auch für die Lehrpersonen aller Klassen gab es Überraschungen, ebenso für die Schulwartin und den Schülerlotsen.
Nikolaus, wie er leibt und lebt. Den Kindern wird das in Erinnerung bleiben.

Sonja Reinstadler