Letzter Schultag an der GS NATURNS

Da war er endlich. wieder. Der letzte Schultag und alle waren aufgeregt und voller Erwartung auf die wohlverdienten Ferien. Bevor sich die Schüler in der Kirche zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst trafen, wurden sie noch in den Klassen verabschiedet. Dann zog der lange Zug von Schüler –innen zur Kirche. Dort erwarteten die drei Religionslehrer die Kinder. Wie zu Beginn des Schuljahres stand die Feier im Zeichen der „ Bänder“ – Das Thema Liebe, Freude, Lernen, Träumen und Gemeinschaft sollte „evaluiert „werden. Mit kleinen szenischen Darstellungen, Zwiegesprächen und einem Repp zogen die Kinder Bilanz über das im Schuljahr Erlebte.

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Von der Chorempore flogen dann die bunten Bänder in das Kirchenschiff und mit dem Lied:“ Gott spannt leise feine Fäden“ sowie mit Dankessätze und einer „Fadenmeditation“ endete der Gottesdienst. Am Ausgang erhielten die Kinder noch alle ein „Freundenandenken“. Herr Direktor Köllemann wünschte den Kindern. Lehrpersonen und Eltern erholsame Ferien und freute sich über die positiven Rückblicke der Kinder zum Schuljahr.

Sonia Reinstadler

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Umwelttag an der Grundschule Naturns

„Wir sind die Walddetektive, wir zieh´ n mit Lupen los
und suchen emsig auf den Rinden und im Moos
nach allem was sich regt und lebt in diesem Wald.
Walddetektive finden´ s bald!“
(aus dem Lied „Die Walddetektive“)

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Am 19. Mai fand an der Grundschule Naturns der Umwelttag des Baumes, unser traditionelles Baumfest, statt. Die 1. Klassen durften an diesem Tag wie immer mit Hilfe der 5. Klassen oberhalb der Tschirlander Haide Bäume pflanzen. Die 2. Klassen konnten den Wald und die freie Natur auf dem Besinnungsweg erleben. Der Oberjagdaufseher erzählte den 3. Klassen auf der Tschirlander Haide viel Interessantes über die Tiere des Waldes. Die 4. Klassen durften wieder oberhalb der Waldschenke beim Fällen eines Baumes zusehen- für alle Kinder und Lehrpersonen ein besonderes Ereignis.

Um 11.15 Uhr fand die gemeinsame Feier auf dem Festplatz statt. Es wurde gemeinsam gesungen und wie immer gab es anschließend auch noch leckere Brote zur Stärkung. Ein Dankeschön an die Separatverwaltung und an alle fleißigen Helfer.
Die Grundschule Naturns möchte sich zudem ganz herzlich bei den Förstern, beim Jagdaufseher und bei den Waldarbeitern bedanken. Mit großer Geduld versuchen sie jedes Jahr, die Kinder für den Wald zu begeistern. Ein Ansporn für uns alle, öfters nach draußen zu gehen und die Natur mit allen Sinnen zu genießen.

Martina Federer

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Was für ein aufregender Tag!

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Die 4. Klassen der Grundschule Naturns fuhren am 25. Mai mit großer Aufregung nach Meran, um zum ersten Mal an der Veranstaltung „Die ganze Klasse läuft“, teilzunehmen. Es war ein heißer Tag auf dem Combi- Sportplatz. Auf alle warteten vier aufregende Wettkämpfe: ein 50m- Lauf, Weitsprung, Ballwurf und eine Pendelstaffel, an welcher sich jeweils 8 Schüler einer Klasse beteiligten. Mit großem Eifer und Einsatz absolvierten alle die verschiedenen Disziplinen und erhielten als Belohnung eine verdiente Medaille.

Die Erwartungen der jungen Athleten waren hoch, dass jedoch alle drei Klassen aus Naturns die Siegerplätze vom ersten bis zum dritten Rang belegten, damit hatte niemand gerechnet. Entsprechend groß war der Jubel bei allen! Ein Kompliment allen Sportlerinnen und Sportlern für ihre hervorragenden Leistungen. Wir hoffen, dass der Sportgeist bei allen auch im Sommer anhält. In diesem Sinne wünschen wir sportliche Sommerferien!

Team 4ABC

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Von Kopf bis Fuß in Bewegung…

„Damit Kinder den Mut entwickeln können, ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zum Leuchten zu bringen, sind wir Erwachsene herausgefordert, dafür Möglichkeiten zu schaffen.“
Margret Rafeld

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Ganz nach diesem Motto planten die Lehrpersonen der 2. Klassen der Grundschule Naturns in Zusammenarbeit mit Frau Annalies Tumpfer vom Pädagogischen Beratungszentrum Meran/Schlanders, Bereich Innovation und Beratung, einen Erziehungsschwerpunkt für das Schuljahr 2016/2017. Ziel war es dabei, den Kindern mit Hilfe des wissenschaftlich gestützten Unterrichtsprogrammes „Eigenständig werden“ Möglichkeiten zu bieten Lebenskompetenzen wie Selbstwahrnehmung und Selbstwert, Einfühlungsvermögen und Achtsamkeit sowie gewaltfreie Kommunikation zu entwickeln.

Mit Hilfe verschiedenster Übungen und Methoden wurde während des gesamten Schuljahres in den Klassen gezielt am Erwerb obgenannter Lebenskompetenzen gearbeitet. Dabei gelang es allen Beteiligten in einer angenehmen und auf gegenseitige Wertschätzung ausgerichteten Atmosphäre gemeinsam einen Weg zu gehen, der sich weit über die Arbeit in der Klasse hinaus nachhaltig auswirken sollte.

Gespannt fieberten die Schülerinnen und Schüler immer wieder allem Neuen entgegen, das wir Lehrpersonen ihnen vorab schon versuchten schmackhaft anzukündigen.

Endlich war sie da, die letzte Märzwoche…
„Bewegung – Koordination – Gleichgewicht“, so nannte sich ein weiterer Schwerpunkt im Rahmen unseres Weges hin zum Erwerb von Lebenskompetenzen, und es sollte ein ganz besonderer werden.

Der Zirkuspädagoge Josef Marmsoler, von den Kindern einfach „Sepp“ genannt, hatte den Eltern im Rahmen eines Elternabends schon im Vorfeld erklärt, dass Bewegung, koordiniert mit den verschiedenen Körperteilen, ein ganzheitliche, nicht leistungsorientierte Kunst ist, welche gleichsam für die motorische und kognitive Entwicklung der Kinder von zentraler Bedeutung ist. Bewegung fördert nicht nur die Konzentration, das Gleichgewicht und die Verbesserung der Stütz- und Haltekraft des Körpers, sondern auch eine Vielzahl von sozialen Kompetenzen wie Gruppenfähigkeit, Selbstwert, Selbstbewusstsein und Selbstwahrnehmung.

In diesem Sinne gestalteten sich dann auch die 5 Tage vom 27. bis zum 31. März 2017, die den Kindern, deren Eltern und uns als Lehrpersonen sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden…
Der Unterricht verlagerte sich in dieser Zeit in die Turnhalle. Dort wurde alleine oder in der Gruppe getanzt, mit verschiedenen Gegenständen jongliert, auf Gerüste geklettert, mit dem Seil gesprungen, alle Muskeln und Körperteile gedehnt, der Hula Hop Reifen um den Körper geschwungen, durch ein schwingendes Seil gelaufen, auf die Sprossen von Leitern hinaufgeklettert und auf Schwebebalken balanciert. Zudem wurden Mutproben durchgeführt, Stäbe balanciert, eine Pyramide dargestellt und Reifen zurück beordert.
Einige Kinder wagten sich sogar an schwierige Kunststücke heran und natürlich wurden auch spezielle Übungen zur Förderung der Konzentration, des-Gleichgewichts und Koordination durchgeführt.
Durch die lockere, kompetente und überaus motivierende Art von Sepp und wie er die Zeit mit den Kindern gestaltete, verging die Zeit schneller als uns allen lieb war.

Am letzten Tag unserer Projektwoche waren dann alle Eltern zu einer Mitmachstunde eingeladen. Zum einen konnten sie dabei bestaunen, was ihre Sprösslinge in dieser Woche so alles gelernt hatten, zum anderen ergab sich auch für sie als Erwachsene die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Kindern, das eine oder andere Bewegungskunststück auszuprobieren. Dass dies allen Beteiligten einen riesen Spaß machte, konnte man ihnen von ihren Gesichtern ablesen.
Stolz und sichtlich beeindruckt von den vielen Möglichkeiten sich zu bewegen, präsentierten sich dann sowohl Eltern als auch Kinder schön aufgereiht zum abschließenden Gruppenfoto auf den beiden Leitern, die in Sepps Programm als einfache Geräte eine zentrale Rolle gespielt hatten.

Zum Abschluss forderte Sepp nochmals alle Beteiligten auf, das nicht Alltägliche mehr zu fördern und immer wieder nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, die Kindern helfen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln hin zu einer eigenständigen Persönlichkeit.
Ob er dabei an das Zitat von Margret Rafeld gedacht hat, wissen wir nicht…
Ihre Gedanken und ihre Botschaft waren in dieser Bewegungswoche jedenfalls allgegenwärtig und mehr als deutlich zu spüren und sie werden uns bestimmt auch in Zukunft weiter begleiten.

Ein herzliches Dankeschön allen, die mitgeholfen haben, dass dem so ist.

Valentin Stocker

Gedichtewoche „Vögel unserer Heimat“

Anlässlich des Tages der Poesie stellte das Team der Schulbibliothek der Grundschule in der großen Halle für zwei Wochen verschiedene Bücher über die heimischen Vögel aus. Zu jedem Vogel gab es auch passende Bilder und Gedichte. Angeboten wurden auch Vogelstimmen, Rätsel, Möglichkeiten zum Basteln und als Höhepunkt wurde von jedem Schüler ein Vogelgedicht verfasst. Dieses durfte im Eingangsbereich präsentiert werden. Die Gedichtewand wuchs täglich. Zum Abschluss der Gedichtewochen durfte sich jeder Schüler am Tag der Poesie ein Gedicht „pflücken“. Anbei ein paar Eindrücke.

Andrea Marseiler