Abschlussbericht zum Projekt „Eigenständig werden“ „Bewegung, Koordination, Gleichgewicht“ durchgeführt in den Klassen 2A/B/C der GS Naturns

 

  • Was sollten Schüler am Ende der Schule gelernt haben?

„Sie sollten wissen, wer sie sind und mutig Dinge anpacken, ohne Angst vor Fehlern zu haben. Weiters: kommunizieren und Empathie entwickeln. Auch Meditation, also wissen, wie man in die Stille kommt.“                                                                         (Margret Rasfeld)

Im Schuljahr 2017/18 führten die Klassen 2 A/B/C die Projekte „Eigenständig werden“ mit der Projektbegleiterin Frau Annalies Tumpfer vom Pädagogischen Beratungszentrum Meran/Schlanders, Bereich Innovation und Beratung und das Projekt „Bewegung, Koordination, Gleichgewicht“ mit dem Zirkuspädagogen Herrn Josef Marmsoler durch.

Ziel des ersten Projektes, das sich über das gesamte Schuljahr erstreckte, war es, den Kindern mit Hilfe des wissenschaftlich gestützten Unterrichtsprogrammes „Eigenständig werden“ Möglichkeiten zu bieten, Lebenskompetenzen wie Selbstwahrnehmung und Selbstwert, Einfühlungsvermögen und Achtsamkeit sowie gewaltfreie Kommunikation zu entwickeln.

Anhand verschiedenster Übungen und Methoden versuchten wir die Kinder für diese Thematiken zu sensibilisieren, sie Erfahrungen mit ihrem eigenen Sein und Handeln machen zu lassen und ihre Äußerungen und Handlungen in gewissen Situationen bewusst zu überdenken und andere Verhaltensweisen anzustreben. Das Ziel eigenständig zu werden, konnte natürlich nicht erreicht werden, da es sich hierbei um einen langfristigen Prozess handelt, den wir auch in den kommenden Schuljahren im Auge behalten werden.

Einen weiteren Themenschwerpunkt in Bezug auf die Entwicklung von Lebenskompetenzen beinhaltete das Projekt „Bewegung, Koordination, Gleichgewicht“, das von Herrn Josef Marmsoler in Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen vorbereitet und durchgeführt wurde.

Dabei handelte es sich um eine Projektwoche, die zum Ziel hatte

  • die Freude an der Bewegung zu fördern
  • Koordination, Konzentration, Reaktion und Gleichgewicht zu verbessern
  • Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken

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Täglich hatten die Kinder eine Einheit in der Turnhalle, in die Herr Marmsoler die Kinder gekonnt mit spielerischen Übungen, konzentrationsfördernden und lustigen Ideen heranführte.

Jede Einheit begann mit einer Begrüßung, die jedoch nicht im herkömmlichen Sinn zu verstehen war! Der Gruß „guten Morgen“ musste nämlich reihum rückwärts in Silben aufgesagt werden: gen- Mor- ten- Gu; eine Höchstleistung für das Gehirn!

Weiter ging es immer mit Musik, zu der sich die Kinder frei bewegen sollten. An den ausgelassenen Bewegungen war die Freude der Kinder zu erkennen.

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Eine wichtige Rolle maß Sepp Marmsoler der Wirbelsäule bei, die, wie er den Kindern zu sagen pflegte, immer mit ihnen spricht. Sie will gestreckt, gelockert und verwöhnt werden und das, indem sich der Körper in möglichst vielseitigen Bewegungen ihrer annimmt.

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Besonderen Spaß bereitete den Schülern das Üben mit dem Hula- Hoop- Reifen. Gar einige wussten zu Beginn nicht, wie sie den Reifen zum Drehen bringen und dabei auch noch um die Taille kreisen lassen sollten.

Zum Schluss gelang es einigen sogar dabei zwei Bälle in der Luft zu jonglieren.

Durch die Stärkung der Selbstsicherheit und des Vertrauens in das eigene Können, den Mut und die Kraft konnte augenscheinlich das Selbstbewusstsein gefördert werden, was sich beim Balancieren auf dem Balken, beim Turnen mit den Ringen oder beim Laufen durch das schwingende Seil zeigte.

Nur zögerlich trauten sich manche Kinder anfangs an die Übungen am Balken heran. Unter genauer Anleitung und aufmerksamer Beobachtung wagten alle die Übungen und staunten oft nicht schlecht über die eigenen Fähigkeiten und Geschicklichkeiten.

Durch die lockere, kompetente und überaus motivierende Art von Sepp und dadurch wie er die Zeit mit den Kindern gestaltete, verging die Projektwoche schneller als allen lieb war.

Am letzten Tag unserer Projektwoche waren alle Eltern zu einer Mitmachstunde eingeladen. Zum einen konnten sie dabei bestaunen, was ihre Sprösslinge in dieser Woche alles gelernt hatten, zum anderen ergab sich auch für sie als Erwachsene die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Kindern, das eine oder andere Bewegungskunststück auszuprobieren.

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Doris Bertagnoll

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